Losfee

Erstellt: 26.11.2020  Lesedauer ≤ 1 Min.

Für die Vorweih­nachtszeit gibt es einen untrüglichen Indikator: Die Zugriffs­zahlen auf mein Programm „Losfee“.

Offenbar bemerken viele Initiatoren von Weihnachts­feiern erst kurz vor dem Ver­an­stal­tungs­termin, dass „was“ oder „jemand“ für die Ziehung der Lose bei der geplanten Tombola benötigt wird. Da liegt Software nah. Wer in seiner Not „Losfee“ bei einer Such­ma­schine seines Vertrauens eingibt, landet ziemlich wahrscheinlich — egal bei welcher — auf dieser Seite. Oder in ein paar Monaten hier…

Immer wenn es wieder los geht, wird das Programm von mir selbst wieder begutachtet. Jedes Mal kommt heraus: Alt, aber gut. Das ist der Grund, weshalb seit über 10 Jahren keine neue Version auf­gelegt wurde. Das Programm erfüllt alles, was es erfüllen soll. Das tut es zu­ver­lässig seit Windows XP-Zeiten ebenso-gut auf aktuellen Windows-Systemen.

»Never change a runing system« ist so ein geschwurbelter Spruch bei Software-Entwicklern. „Die Losfee“ erfüllt diese These perfekt. Sie ist ausgereift, die Ober­fläche ist trotz des Alters im Vergleich zu manch aktuellen Lösungen intuitiv(er) und modern(er). Die integrierte Hilfe, ist da, wo sie gebraucht wird. Sie macht die jährlich wieder­kehr­ende In­be­trieb­nahme einfach, weil die viel­fältigen Optionen darin beschrieben sind, wenn es dieses Jahr mal anders sein soll.

Besonders beliebt ist offenbar die Variante des „generischen Wichteln“, bei dem die Namen von Mit­ar­bei­ten­den vor­han­den­en Sach­preisen zu­ge­ord­net werden können. Kombi­niert mit der auto­mati­sierten Ziehung entsteht daraus ein hoher Unter­haltungs­wert mit dem großen Vorteil, dass niemandem Vorteil­nahme oder tenden­ziöse Vertei­lung unter­stellt werden könnte. Das macht ein Automat, der das stoisch mit den Regeln des Zufalls erledigt.

Der Einwand, dass eine Maschine keinen Zufall kennt, konnte schon vor Jahren ausgeräumt werden und hielt sogar einer juristischen Prüfung stand. Der für den „Zufall“ zuständige Mersenne-Twister sorgt dafür, dass min­destens in der Lebens­spanne der Betei­ligten die Verteilung nach mensch­lichem Ermes­sen „zufällig“ ist. Was den Zufall iden­tischer Reihen­folgen mit ein­schließt, die natür­lich bei geringer Los­menge entsprechend steigt.

Eine der größten Sorgen vieler An­fra­genden ist die Liefer­ge­schwin­dig­keit der Lizenz für eine Ziehung ohne „Bitte Lizenz kaufen“-Hinweis1. Hier gilt: Wer PayPal hat, bekommt diese „auf ewig“ gültige Freischaltung umgehend. Dank ordentlicher Lizenzverwaltung konnte auch schon so manche Lizenz erneut übermittelt werden, die beim Käufer – warum auch immer – verloren gegangen ist.

So passt „die Losfee“ perfekt in die Weihnachtszeit: Jeder weiß, dass es kommt, viele erledigen Vieles trotzdem auf die letzte Sekunde, am Ende zählt die Beständigkeit und das Vertraute.


Epilog

Deshalb bleibt „die Losfee“ abseh­bar „wie sie ist“. Selbst wenn es ein biss­chen zeit­rau­bend ist, die Lizenzen dafür zu erstellen, denn die dazu­ge­hö­ren­de Lizenz­technik wird von mir nur noch aus­schließ­lich für „die Losfee“ verwendet. Das hat eben­falls fast schon etwas Traditionelles…


1Das ist die einzige Einschränkung der Testversion: Sie weist unübersehbar auf eine fehlende Lizenz hin.