Corona-Konzepte

Erstellt: 06.02.2021  Lesedauer 1 - 2 Min.

Wer einigermaßen geradeaus denken kann weiß: Corona wird weder durch Impfen noch Leugnen verschwinden. Vor allem ist dem Virus unser Zeitplan völlig egal.

Heute morgen spekulieren diverse Medien – mal wieder – darüber, ob es eine Verlängerung des Lockdowwns geben könnte. Frau Merkel habe „sowas“ in einem Interview angedeutet. Offenbar sind den Schreiberm solcher Zeilen die wenige Wochen alte Texte aus der eigenen Feder entfallen. Da haben genau diese Medien die die Herausforderungen ausgebreitet. Was keinem Schreiber auffallen will: Hatte zwischenzeitlich irgendwer eine neue Idee, mit der sich diese Hürden mit einem Sprung nehmen lassen?

Das „Konzept Lockdown“ der Regierenden wird zunehmend unbrauchbarer. Es gibt keine kreativen Ideen, wenn der blöde Virus sich mit Mutationen und weiteren Verzögerungen bei der Impfung oder „trotzdem“ hartnäckig noch monate- oder jahrelang hält.

Wovon auszugehen ist. Ausrottungsversuche der seit menschengedenken bekannten Grippe zeigt: „Könnte dauern“. Wie wahrscheinlich kann ausgerechnet bei Covid & Mutanten in den nächsten Wochen das gelingen, wogegen sich die Grippe erfolgreich zur Wehr setzt, trotz jahrzehntelanger Forschung?

Statt ständiger Foderungen nach der Wiederherstellung von Altem, fehlt die Diskussion über neue Konzepte. Allein Logik in den ergriffenen Maßnahmen wäre schon hilfreich. Bisher konnte mir niemand erklären, warum ein Arztbesuch risikoloser sein soll, als der Einkauf im Supermarkt. Oder ein Friseur mit Hygiene-Konzept schließen muss, während Aldi, Lidl & Co. mit Schildern darauf hinweisen, es möge doch bitte jeder einen eigenen Einkaufswagen nehmen. Der „wie vorher“ genommen und weggestellt wird. Großen Teilen der Kundschaft scheint der Zweck der Teile fremd, die „pffft“ machen, sobald die Hände darunter gehalten werden. Wenn dieses „Hygiene-Konzept“ ausreicht, sind die ergriffenen Maßnahmen in vielen Lokalen, Modegeschäften,Frisörläden,…, völlig überzogen. Müssen sie deshalb geschlossen bleiben?

Wirklich nervend ist die permanenten „Schnellstmöglich“-Parolen. Wer „was machen“ will, sollte erkennen lassen, wie.

Wenn Frau Giffey beispielsweise „Die Schulen schnellstmöglich wieder öffnen“ möchte, ist das toll. Was bis dahin anders ist als jetzt – außer dass sie zu sind – bleibt ungeklärt. Fernsehberichte zeigen Schulleiter, die vor einer Phalanx ungenutzter, originalverpakter Luftfilter für die Klassenräume stehen: Die Schulbehörde sorgt sich, die Stromleitungen könnten überfordert werden.

Liebe Schulbehörde: Der erste Schritt ist angewandtes Achtklässler-Schulwissen:

I = U / R = „Bedienungsanleitung lesen“

Als nächstes hilft ein Blick des Hausmeisters in den Sicherungskasten. Oder ein Griff zum Telefonhörer. Der örtliche Elektriker hat – wahrscheinlich – momentan Zeit. Der kann im Zweifelsfall den Stromverteiler in den Hof stellen, den er sonst für den Weihnachtsmarkt samt Verlängerungskabeln bereitstellt. Was für Riesenrad & Co. reicht, wird für ein paar Luftfilter mehr als genug sein.

Eigentlich benötigen viele Lösungen lediglich „mal kurz nachdenken“. Und natürlich „wollen“… .

Das Bild stammt von Pixabay.