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Das „böse“ Telegram

Erstellt: 23.01.2022 Lesedauer 1 - 2 Min.

„Telegram muss weg“ oder mindestens an die „kurze Leine“, weil es „böse“ ist. Wie sooft in aktueller deutscher Politik fehlt das konsequente „fertig denken“ dieser Forderungen.

🔍 Die Dosis macht das Gift: Was hilft, kann auch schaden.
Der simplifizierte Tenor deutscher Politik-Größen wie Innenministerin Faeser oder Justitzminister Buschmann lautet: Ist Telegram weg, ist radikalsierte Meinung weg.

Mich erinnert das an eine Dame, die es mittlerweile an die Spitze der EU geschafft hat: Lady Goodforeverything. Die wollte „Stopp-Schilder“ im Internet gegen Kinderpornos aufstellen. Völlig sinnlos, sonst stünden welche wenigstens an bekannten Wegen.

Wie sooft unterstellt die Politik, das Werkzeug habe Verantwortung an seinem Missbrauch: Der Hammer ist Schuld, wenn damit jemand erschlagen wird.

Konsequent zu Ende gedacht bedeutet das:

Als nützlichen Nebeneffekt wären diese Maßnahmen gut für die Umwelt. Die gesteckten Klimaziele werden damit locker erreichbar.

Es könnte „lediglich ein paar weitere Menschen“ gegen „die da oben“ auf die Straße bringen.

Wer beim Kampf gegen Unkraut im Garten Mittel einsetzen will, die gleichzeitig in fremden Gärten als unzulässig anmahnt werden, kann keine „besseren Gründe“ anführen.
„Besser“ liegt immer im Auge des Betrachters. Der Umgang mit „Möglichkeiten“ ist die Markscheide zwischen Demokratie und Diktatur.

Das Bild stammt von Pixabay.