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technik,nosi.de

Frühjahrsputz

Erstellt: 24.04.2022 Lesedauer 2 - 3 Min.

Der jährliche „Kontrollgang“ bei »NoSi.de« offenbarte einige interessante Erkenntnisse. Neben überarbeiteten Formulierungen, Schwerpunkten und Strukturen, eröffnet „Abstand“ neue Perspektiven.

🔍 Es ist immer was zu tun
Die „Mutterseite Nosi.de“ ist gegenüber der „Wortwei.de“ und „Buoa!“ weitestgehend statisch. Mein Leistungsspektrum ist seit Jahren unverändert. Das Nachpflegen aktualisierter Webseiten oder Software bringt niemandem einen zusätzlichen Erkenntnis-Gewinn. Woraus sich eine innere Ruhe entwickelt hat: Da wird genug gezeigt und erzählt, neuer ≠ besser, Wiederholung schafft keinen Mehrwert.

Wobei das nur für Inhalte gilt. Das wiederholte Durcharbeiten der Seite führt immer zu Verbesserungen, die der wachsenden Routine geschuldet sind. Die entsteht zu großen Teilen durch Wiederholung, sowie den dabei links und rechts des Weges gefundenen neuen Kenntnisse und Erfahrungen.

Meine Finger probieren beispielsweise konstant alternative Schreibweisen für bestimmte Worte. Während des Schreibens bleibt das unbemerkt, die Gedanken sind schon beim nächsten Satz, Korrektur lesen eigener, gerade geschriebener Texte ist ein Thema für sich. Einige Schöpfungen entziehen sich so hartnäckig über mehrere Kontrolldurchläufe hinweg der Korrektur. Doch am Ende zählt, was der Duden sagt. Wenngleich der in den letzten Jahren gefühlt weniger konstant ist, als die Beharrlichkeit meiner Tipp-Griffel für einige Worte, die „früher“ so geschrieben mal richtig waren.

Diverse hochgelobte Trends, Werkzeuge und „Innovationen“ erweisen sich rückblickend lediglich als eine der vielen Sauen, die ständig durchs Dorf getrieben werden. Die haben zwar unterschiedliche Namen, doch bei allem Gequieke wird letztendlich aus allen Kotelett. An dessen Qualität gibt es vom Konsumenten sehr konstante Anforderungen, womit der Spielraum für Experimente eng begrenzt ist. Der „Geschmack“ verändert sich zwar, doch mit erheblicher Trägheit. Was keine Innovationsfeindlichkeit der Konsumenten, sondern das Bedürfnis nach Verlässlichkeit ist.

Wenn letztendlich unabhängig vom Werkzeug als funktional ausgeliefertes Ergebnis mehr oder minder das Gleiche heraus kommen muss, ist ein neues Werkzeug nur zweckmäßig, wenn es einen konkreten Vorteil verschafft. Wie etwa Zeitersparnis, bessere Fokussierung und Strukturierung. Was „Webseiten-Bearbeitung“ betrifft, erweist sich die Entscheidung zur Entwicklung und der Umstieg auf »OffSiteEdit« als beständig, zeitsparend und qualitätsverbessernd.

Der Wartungsaufwand für betreute Webseiten ist signifikant niedriger, keine davon ist selbst nach einem umfangreicheren Upgrade „abgeraucht“. Nachbearbeitungen oder Erweiterungen machen zwar immer noch „Arbeit“, doch der Fokus liegt dabei auf einem besseren inhaltlichen Resultat, statt „läuft wieder“ mit dem aktualisierten Seitengenerator. Technische Erweiterungen werden „en passant“ realisiert, ohne dass dafür grundlegend alles in Frage gestellt ist. „Alt“ und „neu“ können sogar konfliktfrei koexistieren.

Wie unerwartet gut das funktioniert, hat sich beim Update von »NoSi.de« gezeigt. Statt am Werkzeug schrauben wurde an Inhalt und Erscheinung gefeilt. Fraglos ein Ergebnis der gesammelten Erfahrungen. Doch bisher hat das Konzept statt Grenzen immer neue Möglichkeiten aufgezeigt, die sich unfallfrei in Bestehendes einfügen. Die zeigen sich – wer hätte das gedacht – beim „putzen“.

Diverse implementierte Fähigkeiten erweisen sich als „weitsichtig“, obwohl sie ursprünglich subjektiv recht kurzsichtiger erschienen. Durch die Interaktion mit den damit erstellten Webseiten werden parallel die Optionen des Werkzeug poliert. Vermeintlich Spezielles erweist sich durch den Gebrauch als unerwartet flexibel und reduziert den generellen Aufwand. Was dem zunehmenden „Abstand“ zu anderen Werkzeugen geschuldet ist, die anfangs die methodische Herangehensweise bestimmt haben. Mit jeder weiteren „Revision“ verändert sich das durch schrittweises Umstellen auf die neuen methodischen Möglichkeiten. Noch so ein „Trägheits-Ding“.

Das Bild stammt von Pixabay.